Aktualitätsstand: 31.01.2012
Nr.: 5809
Titel/Name: Shoah -
Thema: Dokumentarische Verfilmung von Claude Lanzmann
 
Der Regisseur des Films "Shoah", Claude Lanzmann, recherchierte und arbeitete 12 Jahre (1973 - 1985), um dieses Lebenswerk unter schwierigen Umständen zu vollenden. Am Anfang standen die in mehreren Ländern erforderlichen Recherchen nach überlebenden Zeitzeugen auf der Opfer- und Täterseite. Dieser Film über die Vernichtung des europäischen Judentums im Nationalsozialismus ist die umfassendste und radikalste Filmarbeit zum Thema. Dabei verzichtete er bewusst auf bekannte Einblendungen von Doku-Material aus einschlägigen Filmen. Zum Hintergrundverständnis werden u.a. Auszüge aus seiner Autobiografie "Der Patagonische Hase" gelesen.
Der Regisseur Lanzmann zu seiner filmischen Arbeit:
"Es gibt heutzutage eine große Anzahl von Museen, Denk- und Mahnwachen. Die aber dienen dem Vergessen ebenso wie der Erinnerung. Sie verwalten die Erinnerung, die zur toten Materie wird. Meine Filme sind Gegenmittel dazu."
Die Veranstaltungsreihe gliedert sich in acht Einzeltermine, drei davon finden in diesem Halbjahr statt, fünf Termine sind 2012 geplant, jeweils ca. eine Stunde Filmvorführung, sowie eine Einführung und Gespräch.
 
Referent/in: Kurt Walter Weber
 
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich

Termine Uhrzeit Ort/Raum/Bemerkungen

Do., 12.01.2012, 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr: Bergheimer Straße 76, E06 EG, Teil IV, Vortrag mit Filmvorführung
Do., 09.02.2012, 11:00 Uhr bis 13:15 Uhr: Bergheimer Straße 76, 103 1.OG, Teil V, Vortrag mit Filmvorführung
Do., 16.02.2012, 11:00 Uhr bis 13:15 Uhr: Bergheimer Straße 76, 103 1.OG, Teil VI, Vortrag mit Filmvorführung
Do., 15.03.2012, 11:00 Uhr bis 13:15 Uhr: Bergheimer Straße 76, 103 1.OG, Teil VII, Vortrag mit Filmvorführung
Do., 22.03.2012, 11:00 Uhr bis 13:15 Uhr: Bergheimer Straße 76, 103 1.OG, Teil VIII, Vortrag mit Filmvorführung
Do., 05.04.2012, 11:00 Uhr bis 13:15 Uhr: Bergheimer Straße 76, 103 1.OG, Teil IX, Vortrag mit Filmvorführung
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