Dem Porträt auf der Spur
mit Dorothea Rüd
Teilnehmer der Gruppe "Porträtieren", Anfänger und Fortgeschrittene, zeigen die unterschiedlichen Techniken, in denen sie sich bei Studien an wechselnden Modellen versuchen. Nachfolgend werden Arbeiten der letzten Jahre vorgestellt, die auch in der Ausstellung "Miteinander" zu sehen waren.
Zum Anfang beginnen wir mit Bleistiftzeichnungen
-
Mutig kommt zur Zeichnung ein wenig Aqarell,
zuerst nur eine Farbe, dann eine zweite Farbe
Oder Sie beginnen mit mehreren
Aquarellfarben
und können sich
nach jahrelanger Übung zu unterschiedlichen Ergebnissen steigern.
Wer im Leben viel gezeichnet und einen sicheren Blick hat,
greift zur Feder und das sieht so aus...
Federzeichnungen
Federzeichnungen mit sparsamen farbigen Akzenten
Aber auch zur Feder sind farbige Zugaben in
Aquarell oder Filzstift
reizvoll und manchmal eine Steigerung der sparsamen Linie.
Noch eine Steigerung bei der Arbeit, beim "Begreifen" eines Porträts, wäre dann das "Dreidimensionale Porträt".
In separaten Kursen, die Dorothea Rüd dafür angeboten hat,
sind solche "Plastischen Porträts" entstanden.
In Ton modelliert und gebrannt,
auch da war in kleiner Gruppe das Gegenüber zugleich das Modell.
Arbeiten in rotem Ton, Bemalung mit weissem- und Manganton und weißer Ton mit Glasur
Mit einem Gedanken von Oskar Wilde aus dem Jahr 1890
beschliessen wir diese Vorstellung
zum Thema Porträtieren.
"Jedes Bildnis, das mit Gefühl gemalt ist,
ist das Bildnis des Künstlers, nicht des Dargestellten.
Dieser hat nur den Anlass und die Anregung dazu gegeben.
Nicht sein Innenleben ist durch den Maler enthüllt,
sondern der Maler hat sich selbst auf der farbigen Leinwand offenbart.