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Ein heiterer Nachmittag
mit Marianne und Prof. Heinz Acker
Gregor von Rezzori: "Maghrebinische Geschichten"
in Wort, Ton und einem Filmbeitrag
Gregor von Rezzori ist einer der letzten Zeitzeugen einer untergegangenen Epoche, der bunten und schillernden k. u. k.-Zeit im Osten Europas, die Rezzori wie kein anderer kannte und zu schildern wusste.
Marianne Acker führt zu Beginn durch das Leben dieses "Epochenverschleppers", wie sich Rezzori selber gerne nannte, beginnend mit seinen blumigen Kindheitserinnerungen aus der Bukowina (Czernowitz), über die von ihm so geschätzte Schulzeit in Kronstadt (Siebenbürgen) und seine ersten Berufserfahrungen im Bukarest der Zwischenkriegszeit, wo er all die schillernden Erfahrungen und Erlebnisse sammelt, die er später zu seinem Bestseller, den "Maghrebinischen Geschichten" verdichtet hat. Musik begleitet ausmalend die einzelnen Lebensetappen und ein Film führt zu dem Alterssitz Rezzoris in der Toskana. Der Film - als Hommage an den 75-jährigen gedacht - wird zur köstlichen Selbstbespiegelung Rezzoris, den man als Multitalent, als begnadeten Erzähler, begabten Zeichner und Graphiker, begehrten Schauspieler, ja als schrulligen Lebenskünstler kennen lernt.
Auf amüsante Weise führt Prof. Acker abschließend in das Werk Rezzoris mit Ausschnitten aus den besten Maghrebinischen Geschichten des Autors.
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