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Fahrt mit der Karte ab 60 und Rheinland-Pfalz-Ticket nach Wiesbaden
mit der Akademie für Ältere Leitung: Josefine Mömken |
| Am Freitag, 20.3. trafen sich 45 Mitglieder der Akademie für Ältere unter der Leitung von Josefine Mömken, um die Landeshauptstadt Hessens, Wiesbaden, kennen zu lernen. Nach Umsteigen in Ludwigshafen und Mainz waren wir bereits nach 1 3/4 Std am Ziel. Am Bahnhof stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zur Prachtstraße Wiesbadens, der Wilhelmstraße. Hier konnten wir bereits einige Gebäude sehen, die Wiesbaden zur Kaiserzeit als Weltkurstadt bekannt machten: Das 1820 im klassizistischen Stil erbaute Erbprinzenpalais für Prinz Wilhelm von Nassau-Weilburg. | |
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Die 1882 im römisch-pompejanischen Stil für den einen Fabrikanten und seine Frau erbaute
Villa Clementine, in der eine Königin sich mit ihrem Sohn vor ihrem Mann versteckt hatte. Das 1906 erbaute "Weiße Haus" ließ der Sektfabrikant Söhnlein für seine amerikanische Frau errichten. |
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Durch den 1861 angelegten Park "Warmer Damm" gelangten wir zum
Hintereingang des Hessischen Staatstheaters, das von einem Denkmal von Friedrich Schiller bewacht wird.
Vor dem neoklassizistischen Kurhaus trafen wir die beiden Stadtführer, die uns die römische Vergangenheit und die Aufschrift "den Quellen der Mattiaker gewidmet" erklärten. |
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Im Innern des 1904 auf Wunsch Kaiser Wilhelms II. erbauten Gebäudes zeigt uns der Stadtführer auch das Casino, wo berühmte Personen wie der junge Bismarck und Dostojewski ihr Geld verspielten. Bei Dostojewski war das ein Glück für uns, da seine Finanzknappheit ihn zum Schreiben des Romans "Der Spieler" bewog. | |
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Die Stadtführer hatten sich einen Schlüssel für das Theater besorgt und so konnten wir das prunkvolle
Foyer im Rokoko-Stil von 1902 mit Kaiserbalkon anschauen. Der Haupteingang des Theaters befindet sich in der Mitte der Theater Kolonnade. Sie wurde 1839 errichtet und bildet zusammen mit dem Kurhaus und der Kurhaus Kolonnade eine hufeisenförmige Anlage. |
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| Nun wurden zwei Gruppen gebildet, die sich auf den Weg in die Altstadt machten. Der Kochbrunnen war im 19. Jh. das Zentrum der Wiesbadener Trinkkur. Wir konnten unsere Hände an der 66°C warmen Quelle wärmen, aber auch das Heilwasser probieren. Unsere Stadtführerin hatte zu dem Zweck für jeden einen Becher parat. Das Wasser schmeckte sehr gewöhnungsbedürftig, kein Wunder, es war auch Arsen enthalten. Mehr als ein Liter pro Tag sollte man davon nicht trinken, informierte uns ein Schild. Wir schafften gerade mal einen Schluck. Was tut man nicht alles für die Gesundheit. | ![]() |
| In der Eingangshalle der Kaiser-Friedrich-Therme, erbaut im Jahre 1913, konnten wir uns aufwärmen. Die Räume nutzen jetzt vorwiegend Senioren als Wohnappartements. Das historische Thermalbad mit dem 66°C heißen Thermalwasser ist aber auch für die Öffentlichkeit zugänglich. |
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Jetzt haben wir uns das Mittagessen verdient. Wir nahmen es in der Altstadt bei Webers Wikinger ein. Danach konnten wir einen Spaziergang durch den Kurpark unternehmen oder die Marktkirche besichtigen. |
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Zum Glockenschlag der Marktkirche um 15.00 Uhr öffnete sich für uns die Tür zum Stadtschloss. Es wurde 1840 für Herzog Wilhelm von Nassau im spätklassizistischen Stil erbaut. Kaiser Wilhelm I. und II. nutzten die Räume später bei ihren jährlichen Aufenthalten in der Kurstadt. Seit 1946 ist es Sitz der Hessischen Landesregierung. | ![]() |
| Bald war das Musikzimmer des Herzogs zu klein für das Hessische Parlament und man beschloss, die ehemalige Reithalle zu einem Plenarsaal umzubauen. | ![]() |
So sieht die Reithalle heute aus und nachdem wir im Heute angekommen waren, verabschiedeten wir uns von unserer Schlossführerin. |
| Nun war es auch Zeit für die Gruppe für die Rückfahrt. Wir hatten nur einen Teil von Wiesbaden besichtigen
können. Leider war auch der Frühling im Kurpark noch nicht so weit wie in anderen Jahren und so lohnt es sich,
(zu einer anderen Jahreszeit) wiederzukommen. Am Freitag, 10.7. ist es so weit. |
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